Die Highlights meiner Reise in den englischen Norden
Freitag 15 April 2011
Vor kurzem machte ich einen Kurztrip nach Nordengland und besuchte dabei die Städte Manchester und Chester. Manchester ist die unumstrittene Königin des englischen Nordens. So gibt sie in punkto Shopping, Kultur, Entertainment und Nightlife in England gleich nach London den Ton an. Bei meinen Besuchen von Bars, Pubs und Discos konnte ich mich davon überzeugen, dass die Stadt nicht ohne Grund manchmal gerne „Madchester“ genannt wird. Egal, ob im chinesischen Viertel, im Gay-Village rund um die zauberhafte Canal Street oder im trendigen Viertel Spinningfields, es ist immer was los.
Mein besonderes Highlight in Manchester war jedoch die Fahrt mit dem „Manchester Eye“. Ein Ticket für dieses Riesenrad kostet 7,50 Pfund, für Studierende nur 5,50 Pfund und ist damit um einiges günstiger als die große Schwester in London. Ich hatte Wetterglück – in England nicht selbstverständlich – und so konnte es bei herrlicher Aussicht losgehen zu einer Fahrt 60 Meter in Richtung Himmel. Ich hatte eine Kabine ganz für mich alleine und konnte die Fahrt und den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt so wirklich genießen. Wie schön war es, alles unter mir zu haben, den Rummel der Stadt von oben zu beobachten und bei den drei Umdrehungen so wirklich abschalten zu können. Dazu gibt es auf Wunsch noch Kommentare über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten von berühmten Radiomoderatoren aus Manchester. Übrigens kann man sich sogar eine Luxuskabine mit Champagner mieten oder am Wochenende eine Fahrt am späten Abend unternehmen und so die Lichter der Stadt von einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.
Als weiteres Highlight für eine Sprachreise im Norden Englands kann ich Chester wärmstens empfehlen. Diese Stadt gehört mit ihren Fachwerkhäusern und der Tudor-Architektur ohne
Zweifel zu den reizendsten Orten Großbritanniens und auch zu den typischsten. In den Straßen der charmanten Altstadt ist ein Haus schöner als das andere und auch bei einem Rundgang auf die Stadtmauer kann man das altertümliche Flair des Städtchens genießen. Ich wollte eigentlich die ganze Runde machen, aber nach mehr als einem Kilometer reichte es mir dann. Die gesamte Mauer soll mehr als zwei Kilometer lang sein und man kann bei einer ganzen Umrundung dort wieder ankommen, wo man weggegangen ist. Ich aber hatte nicht so viel Zeit. Ich verspürte nämlich bereits Lust auf einen englischen Tee und gönnte mir diesen in einem der zahlreichen Tea-Shops im Zentrum gemeinsam mit einem köstlichen Raspberry Muffin.
So genug erzählt. Ich hoffe, mein Bericht hat euch Lust auf Nordengland und auf das Lernen der englischen Sprache gemacht. Wahrscheinlich werde ich auf diesem Blog in Zukunft öfter einmal berichten.
Bis bald!
Mathias





