Ein Aufenthalt auf Mallorca auf die etwas ruhigere Art

Hallo, ich darf euch jetzt wieder einmal begrüssen und von meinem Urlaub auf Mallorca berichten. Mallorca ist zwar als eine Touristenhochburg bekannt, ich wollte aber nicht unbedingt die Touristenzentren wie S’Arenal oder Magaluf besuchen, sondern vielmehr das ruhige und besonders naturverbundene Mallorca entdecken. Hierzu ein paar Tipps:

Gleich zu Beginn meines Aufenthalts lieh ich mir ein Moped aus und so war für völlige Unabhängigkeit gesorgt. An vielen Orten auf der Insel kann man sich relativ günstig Autos, Mopeds oder auch Fahrräder ausborgen, was ich absolut empfehlen kann. Denn so kann man auch ganz unberührte Plätze besuchen.

Ich wohnte in Palma in der Nähe der Strandpromenade Paseo Maritimo mit vielen Lokalen und Restaurants und einem guten Ausblick auf die Bucht und den Hafen. Natürlich besichtigte ich die mallorquinische Hauptstadt Palma. Es handelt sich um eine ziemlich grosse Stadt mit ca. 400.000 Einwohnern. Besonders beeindruckten mich die Plätze und Gassen der Altstadt, die Kathedrale, die Lonja sowie das Castillo de Bellver auf einem Hügel mit atemberaubender Aussicht. Trotz ihrer Grösse ist die Stadt übrigens ziemlich übersichtlich und der Verkehr ist verhältnismässig gemässigt, sodass ich auch im Zentrum mit meinem Moped keine Probleme hatte.

Wir haben übrigens eine Partnerschule in Palma unweit des Zentrums entfernt. Der Gedanke auf einer Insel mit Meer und Urlaubsstimmung die spanische Sprache zu lernen, klingt doch verlockend, oder?

Auch den Ausflug, den ich nach Valldemossa unternahm, kann ich euch ebenfalls wärmstens ans Herz legen. Der malerische Ort in den Bergen mit Pflastersteingassen, schönen Gebäuden und sehenswerten Kirchen besticht mit romantischem Flair und hat nicht umsonst bereits seinerzeit Chopin in den Bann gezogen.

Am meisten begeistert war ich jedoch von den wunderschönen Stränden, die gar nicht an den Massentourismus von Mallorca erinnern. Der kilometerlange Strand von Es Tranc beispielweise mit dem türkisblauen Wasser ist mehr als einladend und die Buchten Illetes und Calo südwestlich von Palma waren meine Highlights. Mein Problem war es, dass ich so viele schöne Plätze und Strände sah, dass ich alle paar Minuten mit dem Moped hätte stehenbleiben können.

Zum Schluss noch ein paar kulinarische Tipps. Die Ensaimadas sind eine absolute Spezialität der Insel. Es handelt sich um ein süsser Gebäck in Spiralform, das in den verschiedensten Variationen und mit den verschiedensten Füllungen (der Klassiker ist „cabell d’àngel“, übersetzt „Engelshaar“) angeboten wird.  Dass die Fischgerichte hier ausgezeichnet schmecken, versteht sich von selbst. Weitere Spezialitäten sind etwa Pa amb oli, Tumbet oder Frito mallorquín.

Mallorca kann ich zusammenfassend also wirklich empfehlen. Eine ideale Insel für eine Spanisch-Sprachreise.

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