Meine Reise nach Madrid und Toledo
Hallo. Ich bin Mathias und hoffe, ihr könnt euch noch an mich erinnern. Ich habe auf diesem Blog vor kurzem über meinen Aufenthalt in Manchester und Chester berichtet. Meine letzte Reise ging nach Madrid und Toledo und davon möchte ich euch hier gerne ein bisschen erzählen:
Die spanische Hauptstadt Madrid ist durch und durch beeindruckend. Besonders angetan war ich von den beiden Plätzen im Zentrum, der Plaza del Sol und der Plaza Mayor. Sie gelten als die Hauptschlagadern der Stadt. Rundherum gibt es viele geschichtsträchtige Gässchen und Straßen, die mit Lokalen und Geschäften zum Shoppen und Entspannen einladen. Dabei konnte ich natürlich der einen oder anderen Versuchung nicht widerstehen.
Bei einem Spaziergang entlang der Gran Via konnte ich mich davon überzeugen, dass es sich wahrhaft um den Prachtboulevard der Stadt handelt. Die lange Straße, sie sich über mehrere Kilometer von der Plaza de España mit dem sehenswertem Garten bis hin zur Banco de España und den Palacio de Cibeles zieht, wird gesäumt von Prachtbauten, riesigen Geschäften, Souvenirläden und Restaurants, wobei die verschiedenen Abschnitte ein jeweils anders Flair haben.
Der Besuch des Palacio de Cibeles zählte übrigens zu den Highlights meiner Madrid-Reise. Das riesige Gebäude aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts ist in einem ganz speziellen Architekturstil errichtet und dient als Rathaus. Es handelt sich ohne Zweifel um eines der Wahrzeichen der Stadt. Vor allem war ich positiv überrascht, als ich erfuhr, dass man kostenlos auf den Balkon der achten Etage fahren kann. Vor dort genoss ich dann einen beeindruckenden 360-Grad-Ausblick auf das Stadtzentrum und die imposantesten Gebäude von Madrid, und das gratis! Bitte die (kostenlosen) Tickets dafür in der zweiten Etage abholen.
Auch das köstliche Essen zählte gewiss zu meinen Madrid-Höhepunkten. Egal, ob die grossen Croissants zum Frühstück (die man hier übrigens mit Messer und Gabel isst), die Bocadillos mit Serrano-Schinken als Mittagssnack, der Mojito als Aperitif in der Calle de la Montera oder die Paella bzw. die Tapas im Viertel Chueca, alles war sehr lecker und liess wahrhaft Urlaubsstimmung aufkommen. Ganz besonders empfehlen kann ich „Baco y Beto“ in der Calle Pelayo 24 für Tapas sowie „La Paella de Reina“ in der Calle de la Reina 39. Eines gibt es in Spanien übrigens zu beachten: Hier geschieht alles später. So ist in den Restaurants am Abend vor 22:00 Uhr kaum was los und die Nachtlokale füllen sich erst weit nach Mitternacht.
Auch mein Ausflug nach Toledo war etwas besonders. Die geschichtsträchtige Hauptstadt der Region Kastilien-la Mancha ist vom Bahnhof Atocha aus in weniger als 40 Minuten mit dem Zug erreichbar. Sofort bei der Ankunft und beim Erblicken des Bahnhofsgebäudes war mir klar, dass die Stadt unter Herrschaft der Mauren gewesen sein musste. Davon konnte ich mich später auch noch bei den Mezquitas (Moscheen), dem Alcazar und den Stadttoren überzeugen. Ich genoss das sehr spanische Flair mit den südlichen Plazas, den prestigeträchtigen Kirchen und den engen Gässchen. Dass die Stadt zu den sehenswertesten in Spanien gehört, steht für mich nun ausser Zweifel. Ein Sprachaufenthalt in Madrid ist also ganz bestimmt etwas Besonderes und sorgt für unzählige Ausflugsmöglichkeiten.
Ich könnte hier natürlich noch viel mehr berichten. Aber wir hören und lesen und hoffentlich bald, wenn ich dann von einer neuen Reise berichten kann. Bis dann!